Wie berechne ich die BARF-Menge für meinen Hund?
+
In zwei Schritten. Zuerst der Energiebedarf: Er hängt von Gewicht, Alter, Aktivität, Kastration und Körperzustand ab — das Formular oben rechnet ihn für deinen Hund aus, die Tabelle darunter zeigt Richtwerte nach Körpergewicht. Dann die Gramm: Wie viel Futter diesen Bedarf deckt, entscheidet die Energiedichte der Zutaten. Wer stattdessen einfach 2 bis 3 % des Körpergewichts nimmt, bekommt einen Startwert — aber keine Antwort für seine konkrete Ration.
Wie viel BARF braucht ein Hund mit 10 kg am Tag?
+
Sein Energiebedarf liegt bei rund 619 kcal am Tag. Wie viel Gramm das sind, hängt davon ab, was im Napf liegt: bei einer Ration mit fettem Fleisch etwa 330 g, mit magerem rund 480 g. Die Kilokalorien sind der Bedarf, die Gramm nur seine Übersetzung — und die fällt für jede Ration anders aus.
Wie viel BARF braucht ein Hund mit 20 kg am Tag?
+
Sein Energiebedarf liegt bei rund 1.040 kcal am Tag. Wie viel Gramm das sind, hängt davon ab, was im Napf liegt: bei einer Ration mit fettem Fleisch etwa 545 g, mit magerem rund 795 g. Die Kilokalorien sind der Bedarf, die Gramm nur seine Übersetzung — und die fällt für jede Ration anders aus.
Wie viel BARF braucht ein Hund mit 30 kg am Tag?
+
Sein Energiebedarf liegt bei rund 1.410 kcal am Tag. Wie viel Gramm das sind, hängt davon ab, was im Napf liegt: bei einer Ration mit fettem Fleisch etwa 735 g, mit magerem rund 1.070 g. Die Kilokalorien sind der Bedarf, die Gramm nur seine Übersetzung — und die fällt für jede Ration anders aus.
Wie teilt sich die Tagesmenge auf Fleisch, Knochen und Gemüse auf?
+
Üblich sind 80 % tierisch und 20 % pflanzlich. Bei einem 20-kg-Hund mit 400 bis 600 g am Tag sind das etwa 160 bis 240 g Muskelfleisch, 48 bis 72 g fleischige Knochen, 48 bis 72 g Innereien und 64 bis 96 g Gemüse. Diese Aufteilung ist ein Bauplan, keine Nährstoffprüfung: Welche Nährstoffe zusammenkommen, entscheiden die gewählten Zutaten, nicht ihre Anteile.
Stimmt die 2-Prozent-Regel?
+
Als Startwert ja. Bei einem 25-kg-Hund liefert sie zwischen 58 und 117 % seines Energiebedarfs — mal deutlich zu wenig, mal deutlich zu viel. Sie kennt eben nur sein Gewicht, nicht sein Futter.
Ändert eine Kastration die Futtermenge?
+
Ja, nach unten — um etwa 15 %. Wer weiterfüttert wie vorher, sieht das nicht sofort, sondern nach ein paar Monaten auf der Waage.
Gilt das auch für Welpen?
+
Nein, und deshalb zeigt der Rechner bei Welpen bewusst keine Grammzahl. Die üblichen 4 bis 8 % decken bei einem 10-kg-Welpen zwischen 50 und 100 % seines Bedarfs — das untere Ende ist die Hälfte. Dazu wachsen die Nährstoffe nicht im selben Takt: Zwischen drittem und zwölftem Monat steigt sein Energiebedarf auf das 1,9-fache, sein Calciumbedarf auf das 3,75-fache.
Funktioniert der Rechner auch für gekochtes Futter?
+
Ja. Was dein Hund braucht, hängt von ihm ab, nicht von der Zubereitung.
Nach welchen Referenzwerten wird gerechnet?
+
Hier im kostenlosen Rechner nach FEDIAF 2025: 33 Nährstoffe für den erwachsenen Hund, 26 davon mit einem Mindestbedarf, 11 zusätzlich mit einer Obergrenze. Welpen werden gegen die FEDIAF-Wachstumsnormen gerechnet. In den Abos Premium und Medical stehen zusätzlich NRC und AAFCO zur Verfügung — dort wählst du pro Ration, gegen welche Referenz geprüft wird. Woher die Werte stammen, steht auf der Seite zur Datengrundlage.
Was kostet der Rechner?
+
Die Berechnung auf dieser Seite ist kostenlos und braucht kein Konto — Energiebedarf, Tagesmenge und die 33 Nährstoff-Zielwerte deines Hundes. Sobald du daraus eine konkrete Ration zusammenstellen, prüfen und speichern willst, brauchst du ein Konto. Jede Registrierung startet mit 3 Tagen Vollzugriff, ohne Zahlungsdaten; danach geht es mit dem kostenlosen Free-Plan weiter, oder du buchst Premium für 14,99 € im Monat. Was die Pläne enthalten, steht auf der Preisseite.
Braucht eine selbstgemachte Ration Zusätze?
+
Das kommt auf die Zutaten an. Manche Nährstoffe bekommst du über Lebensmittel gut hin, andere kaum — Jod zum Beispiel. Welche in deiner Ration fehlen, zeigt erst der Abgleich mit den Referenzwerten. Pauschal lässt sich das nicht sagen, und wer es doch tut, rät.