Wie viel BARF braucht dein Hund wirklich?

Dieser BARF- und Nährstoff-Rechner ermittelt den Energie- und Nährstoffbedarf sowie die tägliche Futtermenge deines Hundes — nach FEDIAF 2025, kostenlos und ohne Anmeldung. Anschließend siehst du, warum Gramm allein nicht reichen – und worauf es bei einer vollständigen Ration ankommt.

Nach FEDIAF 2025 berechnetErgebnis in kcal und Gramm33 Nährstoff-ZielwerteÜber 300 Lebensmittel im Rationsplaner

* Pflichtangaben für die kostenlose Berechnung. Weitere Angaben verbessern die Genauigkeit.

Kastriert

Beeinflusst den Energiebedarf (−15 %)

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Wie viel BARF braucht ein Hund pro Tag?

Ein ausgewachsener Hund mit 20 kg braucht rund 1.040 kcal am Tag. In Gramm sind das 545 bis 795 g Futter — je nachdem, wie fett das Fleisch ist. Die verbreitete Faustregel von 2 bis 3 % ergibt 400 bis 600 g und liegt damit bei magerem Fleisch zu niedrig, bei sehr fettem tendenziell zu hoch.

Die meisten BARF-Rechner berechnen die Futtermenge allein aus dem Körpergewicht des Hundes und berücksichtigen dabei weder seine individuelle Kondition noch die konkreten Lebensmittel, die im Napf landen.

100 g mageres Pferdefleisch haben 130 kcal, 100 g fettes Rindfleisch 270 kcal. Gleiche Menge, mehr als die doppelte Energie. Und es bleibt nicht bei den Kalorien: Auch die Nährstoffe unterscheiden sich von Fleischsorte zu Fleischsorte erheblich. Deshalb steht hier am Anfang nicht die Menge, sondern der Energiebedarf — für einen erwachsenen Hund auf Idealgewicht, der sich normal bewegt.

Hier eine grobe Orientierung der Fütterungsmengen:

Energiebedarf und Tagesmenge der gesamten Ration nach Körpergewicht, für einen ausgewachsenen Hund mit Idealgewicht und mittlerer Aktivität
3 kgEnergiebedarf251 kcalTagesmenge gesamt135195 g2–3-%-Faustregel6090 g
5 kgEnergiebedarf368 kcalTagesmenge gesamt195290 g2–3-%-Faustregel100150 g
8 kgEnergiebedarf523 kcalTagesmenge gesamt280405 g2–3-%-Faustregel160240 g
10 kgEnergiebedarf619 kcalTagesmenge gesamt330480 g2–3-%-Faustregel200300 g
15 kgEnergiebedarf838 kcalTagesmenge gesamt445645 g2–3-%-Faustregel300450 g
20 kgEnergiebedarf1.040 kcalTagesmenge gesamt545795 g2–3-%-Faustregel400600 g
25 kgEnergiebedarf1.230 kcalTagesmenge gesamt645935 g2–3-%-Faustregel500750 g
30 kgEnergiebedarf1.410 kcalTagesmenge gesamt7351.070 g2–3-%-Faustregel600900 g
35 kgEnergiebedarf1.583 kcalTagesmenge gesamt8201.195 g2–3-%-Faustregel7001.050 g
40 kgEnergiebedarf1.750 kcalTagesmenge gesamt9051.315 g2–3-%-Faustregel8001.200 g
50 kgEnergiebedarf2.068 kcalTagesmenge gesamt1.0651.545 g2–3-%-Faustregel1.0001.500 g

Gerechnet nach FEDIAF 2025. „Tagesmenge gesamt“ meint die vollständige Ration — Fleisch, Pansen, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst und Öl zusammen; die Spanne entsteht dadurch, ob mageres oder fettes Fleisch darin steckt. Die Menge folgt aus dem Energiebedarf, nicht aus dem Körpergewicht — deshalb liegt sie über der Faustregel, sobald das Fleisch mager ist. Für deinen Hund rechnet das Formular oben.

Wie sich die Tagesmenge auf Fleisch, Knochen und Gemüse aufteilt

Die verbreitete Aufteilung ist 80 Prozent tierisch und 20 Prozent pflanzlich. Für einen 20-kg-Hund mit 400 bis 600 g am Tag sieht das so aus:

Aufteilung der Tagesmenge eines 20 kg schweren Hundes auf Muskelfleisch, Pansen, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst und Öl
Muskelfleisch160240 g40 %· Rind, Huhn, Pferd, Lamm
Pansen6496 g16 %· grün und ungewaschen
Innereien4872 g12 %· Leber, Niere, Herz, Milz
Fleischige Knochen4872 g12 %· roh, nie gekocht
Gemüse6496 g16 %· püriert oder gedünstet
Obst1624 g4 %· reif, ohne Kerngehäuse
Öl10 gnach Gewicht, nicht nach Anteil

Die Aufteilung stammt aus dem Beutetierschema — sie bildet nach, was ein Hund an einem ganzen Beutetier vorfände. Als Bauplan taugt sie: Sie sorgt dafür, dass Knochen, Innereien und Muskelfleisch überhaupt vorkommen, und das ist mehr, als die meisten selbst zusammengestellten Rationen von sich behaupten können.

Was sie nicht kann, ist sagen, ob die Nährstoffe reichen. Prozentanteile kennen keine Zutaten. 72 g Innereien sind Leber oder Niere oder Herz — oder alles zusammen. Dieselbe Zahl, völlig verschiedene Nährstoffprofile. Ob am Ende genug Zink, Jod und Vitamin D im Napf sind, entscheidet die Zutat, nicht der Anteil.

Die Faustformeln gelten für einen Durchschnittshund. Deiner ist keiner.

Wie fett das Fleisch ist

Zwischen magerem und fettem Fleisch liegt bei gleicher Menge gut die doppelte Energie. Der größte Hebel von allen — und der einzige, den keine Regel nach Körpergewicht sehen kann.

Nicht nur die Kalorien unterscheiden sich

100 g Hühnermuskelfleisch und 100 g mageres Rindfleisch haben beide 129 kcal. Beim Zink liegt das Rind fast viermal so hoch, beim Vitamin B12 mehr als fünfzehnmal. Gleiche Menge, gleiche Energie — zwei verschiedene Rationen.

Wie aktiv er ist

Zwischen einem Hund, der zweimal um den Block geht, und einem, der drei Stunden neben dem Rad läuft, liegt fast das 1,9-fache an Energiebedarf.

Ob er kastriert ist

Dann sinkt sein Bedarf um etwa 15 %. Das merkst du nicht von einem Tag auf den anderen — du siehst es ein halbes Jahr später auf der Waage.

Wie alt er ist

Unter zwei Jahren braucht er rund 18 % mehr, als Senior etwa 14 % weniger. Die Ration, die mit drei gepasst hat, ist mit zehn zu groß.

Ob er sein Idealgewicht hat

Die Menge richtet sich nach dem Gewicht, das dein Hund haben sollte — nicht nach dem, das er heute hat. Bei einem zu dünnen oder zu schweren Hund sind das zwei verschiedene Zahlen.

Die Menge ist das eine. Was drin ist, das andere.

Wenn du für deinen Hund selbst kochst oder barfst, machst du schon mehr als die meisten. Du weißt, was in seiner Schüssel liegt — das können die wenigsten von sich sagen.

Nur: Wie viel du fütterst, entscheidet über sein Gewicht. Ob er alles bekommt, was er braucht, entscheidet es nicht.

Einer Ration sieht man nicht an, ob Zink fehlt. Sie riecht nicht anders, sie sieht nicht anders aus, und dein Hund frisst sie gern. In einer Untersuchung von 200 selbstgemachten Rationen waren nur 10 vollständig: Bei 190 fehlte mindestens ein Nährstoff, bei 167 gleich mehrere — am häufigsten Zink, Cholin und Kupfer.1

Das ist keine Frage der Sorgfalt, sondern der Größenordnungen. Ein Hühnerhals bringt 110-mal so viel Calcium wie Rindermuskelfleisch, Kalbsleber 1.200-mal so viel Vitamin A. Solche Unterschiede kann man nicht schätzen, man muss sie rechnen.

Und nach oben ist es genauso eng: Von den 33 Nährstoffen, die FEDIAF für den erwachsenen Hund führt, haben 26 einen Mindestbedarf — 11 zusätzlich eine Obergrenze. Deshalb lässt sich eine Lücke nicht dadurch schließen, dass man großzügig ergänzt.

1 Stockman, J., Fascetti, A. J., Kass, P. H. & Larsen, J. A. (2013): Evaluation of recipes of home-prepared maintenance diets for dogs. Journal of the American Veterinary Medical Association 242(11), 1500–1505 · 200 Rezepte analysiert, 190 davon mit mindestens einem Nährstoff unter der Referenz · zur Studie

Woher diese Zahlen kommen

Der Energiebedarf oben ist nach FEDIAF 2025 gerechnet — den europäischen Richtlinien für Heimtierernährung, mit denen auch Tierärzte und Ernährungsberater arbeiten. Die Nährwerte der Lebensmittel stammen aus dem Bundeslebensmittelschlüssel des Max Rubner-Instituts; aus über 6.000 Einträgen sind über 300 hundegerechte Zutaten kuratiert.

Neben FEDIAF 2025 kannst du im Rechner von Dogs Eat Better zwischen zwei weiteren Bedarfsnormen wählen. NRC (National Research Council, 2006) ist die wissenschaftliche Grundlage, auf der die beiden anderen aufbauen — hinterlegt als Recommended Allowance, also der Empfehlung mit Sicherheitszuschlag. AAFCO ist der US-amerikanische Standard für Alleinfuttermittel: aus denselben NRC-Daten abgeleitet, zusätzlich durch praktische Fütterungsstudien abgesichert und für viele Nährstoffe mit einer Obergrenze versehen. FEDIAF ist die europäische Entsprechung und bezieht europäische Forschung und Vorgaben mit ein.

Diese Seite rechnet fest nach FEDIAF 2025, bei Welpen nach den zugehörigen Wachstumsnormen. Die Wahl zwischen den drei Normen triffst du in Premium und Medical, dort für jede Ration einzeln.

Dieselbe Rechnung läuft in der Medical-Version für Tierärzte, Ernährungsberater und Züchter — dort zusätzlich mit Wachstumskurven für Welpen und eigenen Werten bei Nieren-, Leber- und Herzerkrankungen. Was du hier kostenlos bekommst, ist keine vereinfachte Vorschau. Es ist dieselbe Rechnung.

Zur Menge und zu ihren Grenzen

Wie berechne ich die BARF-Menge für meinen Hund?

In zwei Schritten. Zuerst der Energiebedarf: Er hängt von Gewicht, Alter, Aktivität, Kastration und Körperzustand ab — das Formular oben rechnet ihn für deinen Hund aus, die Tabelle darunter zeigt Richtwerte nach Körpergewicht. Dann die Gramm: Wie viel Futter diesen Bedarf deckt, entscheidet die Energiedichte der Zutaten. Wer stattdessen einfach 2 bis 3 % des Körpergewichts nimmt, bekommt einen Startwert — aber keine Antwort für seine konkrete Ration.

Wie viel BARF braucht ein Hund mit 10 kg am Tag?

Sein Energiebedarf liegt bei rund 619 kcal am Tag. Wie viel Gramm das sind, hängt davon ab, was im Napf liegt: bei einer Ration mit fettem Fleisch etwa 330 g, mit magerem rund 480 g. Die Kilokalorien sind der Bedarf, die Gramm nur seine Übersetzung — und die fällt für jede Ration anders aus.

Wie viel BARF braucht ein Hund mit 20 kg am Tag?

Sein Energiebedarf liegt bei rund 1.040 kcal am Tag. Wie viel Gramm das sind, hängt davon ab, was im Napf liegt: bei einer Ration mit fettem Fleisch etwa 545 g, mit magerem rund 795 g. Die Kilokalorien sind der Bedarf, die Gramm nur seine Übersetzung — und die fällt für jede Ration anders aus.

Wie viel BARF braucht ein Hund mit 30 kg am Tag?

Sein Energiebedarf liegt bei rund 1.410 kcal am Tag. Wie viel Gramm das sind, hängt davon ab, was im Napf liegt: bei einer Ration mit fettem Fleisch etwa 735 g, mit magerem rund 1.070 g. Die Kilokalorien sind der Bedarf, die Gramm nur seine Übersetzung — und die fällt für jede Ration anders aus.

Wie teilt sich die Tagesmenge auf Fleisch, Knochen und Gemüse auf?

Üblich sind 80 % tierisch und 20 % pflanzlich. Bei einem 20-kg-Hund mit 400 bis 600 g am Tag sind das etwa 160 bis 240 g Muskelfleisch, 48 bis 72 g fleischige Knochen, 48 bis 72 g Innereien und 64 bis 96 g Gemüse. Diese Aufteilung ist ein Bauplan, keine Nährstoffprüfung: Welche Nährstoffe zusammenkommen, entscheiden die gewählten Zutaten, nicht ihre Anteile.

Stimmt die 2-Prozent-Regel?

Als Startwert ja. Bei einem 25-kg-Hund liefert sie zwischen 58 und 117 % seines Energiebedarfs — mal deutlich zu wenig, mal deutlich zu viel. Sie kennt eben nur sein Gewicht, nicht sein Futter.

Ändert eine Kastration die Futtermenge?

Ja, nach unten — um etwa 15 %. Wer weiterfüttert wie vorher, sieht das nicht sofort, sondern nach ein paar Monaten auf der Waage.

Gilt das auch für Welpen?

Nein, und deshalb zeigt der Rechner bei Welpen bewusst keine Grammzahl. Die üblichen 4 bis 8 % decken bei einem 10-kg-Welpen zwischen 50 und 100 % seines Bedarfs — das untere Ende ist die Hälfte. Dazu wachsen die Nährstoffe nicht im selben Takt: Zwischen drittem und zwölftem Monat steigt sein Energiebedarf auf das 1,9-fache, sein Calciumbedarf auf das 3,75-fache.

Funktioniert der Rechner auch für gekochtes Futter?

Ja. Was dein Hund braucht, hängt von ihm ab, nicht von der Zubereitung.

Nach welchen Referenzwerten wird gerechnet?

Hier im kostenlosen Rechner nach FEDIAF 2025: 33 Nährstoffe für den erwachsenen Hund, 26 davon mit einem Mindestbedarf, 11 zusätzlich mit einer Obergrenze. Welpen werden gegen die FEDIAF-Wachstumsnormen gerechnet. In den Abos Premium und Medical stehen zusätzlich NRC und AAFCO zur Verfügung — dort wählst du pro Ration, gegen welche Referenz geprüft wird. Woher die Werte stammen, steht auf der Seite zur Datengrundlage.

Was kostet der Rechner?

Die Berechnung auf dieser Seite ist kostenlos und braucht kein Konto — Energiebedarf, Tagesmenge und die 33 Nährstoff-Zielwerte deines Hundes. Sobald du daraus eine konkrete Ration zusammenstellen, prüfen und speichern willst, brauchst du ein Konto. Jede Registrierung startet mit 3 Tagen Vollzugriff, ohne Zahlungsdaten; danach geht es mit dem kostenlosen Free-Plan weiter, oder du buchst Premium für 14,99 € im Monat. Was die Pläne enthalten, steht auf der Preisseite.

Braucht eine selbstgemachte Ration Zusätze?

Das kommt auf die Zutaten an. Manche Nährstoffe bekommst du über Lebensmittel gut hin, andere kaum — Jod zum Beispiel. Welche in deiner Ration fehlen, zeigt erst der Abgleich mit den Referenzwerten. Pauschal lässt sich das nicht sagen, und wer es doch tut, rät.

Alles bis hier war Orientierung. Für deinen Hund dauert es zwei Minuten.

Oben auf dieser Seite trägst du Gewicht, Alter, Aktivität und Körperzustand ein und bekommst den Energiebedarf deines Hundes — dazu die 33 Nährstoff-Zielwerte, gegen die sich eine Ration überhaupt erst prüfen lässt. Kostenlos, ohne Konto.

Was danach kommt, ist der Teil, den ein Mengenrechner nicht leisten kann: Bei Dogs Eat Better stellst du die Ration aus über 300 Lebensmitteln zusammen — roh oder gekocht — und siehst bei jeder Änderung, ob die Energie stimmt und welche der 33 Nährstoffe gedeckt sind. Die Zutaten kaufst du weiter, wo du willst.